Rommelfanger in der Schweiz

Frühling im Paradies

Umziehen im Winter - ein Gedanke, der uns übel im Magen lag. Kalt und unfreundlich empfangen zu werden ist nicht jedermanns Sache, aber ein Gedanke hat uns den Umzug leicht gemacht - Umzug im Winter heißt in eine "Plus-Zeit" zu kommen. Jeder Tag wird länger, wärmer und freundlicher. Bei uns ist es jetzt soweit, daß unsere Geduld und Zähigkeit Früchte zeigt. Die Natur wacht auf. Unmengen an kleinen Primeln beginnen zu blühen, die Zwiebelten, die wir noch im Dezember gesetzt haben, treiben aus, Narzissen blühen, die mitgebrachten oder hier gekauften Hyazinthen blühen und wenn die Sonne scheint, summt der ganze Garten, als ob er unter es nicht erwarten kann. Das Summen sind die Bienen vom Nachbarn, der gleich über uns seine Bienenstöcke hat. Der hat auch schon angehalten, als er gerade vorbeifuhr und mich beim Ausladen getroffen hat und hat uns willkommen geheißen. Das Gemisch war so Schwyzerdütsch, italienisch und Hände und Füße. Gereicht hat es aber und er hat uns schon ein Glas von seinem Honig versprochen, wenn wir bei nächster Gelegenheit vorbeikommen können.
So ganz nebenbei habe ich heute das Auto geleert und morgen Für geht es wieder zurück - es muß ja noch geräumt werden. Diese Woche wird ein Albtraum, aber in ein paar Wochen ist das letzte Kapitel der ARDEA-Nürnberg Geschichte.
Bilder habe ich zwar, aber das muß auch in einer Woche noch reichen.
Ja, unser Schulbild haben wir auch gerettet:

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